Das Logo zeigt die schwarze Silhouette eines Mannes vor matrixgrünem Hintergrund, den Hut mit breiter Krempe tief ins Gesicht gezogen, den Mantelkragen hochgestellt. So stellt man ihn sich vor, den Spion, den Schattenmann – auf der Jagd nach Geheimnissen, immer in Gefahr, enttarnt zu werden, aber stets auch mit einem weiteren technischen Trick im Ärmel, der im letzten Moment die Flucht sichert. Zwischen James-Bond-Mythos und der Wortwörtlichkeit des Sprichworts „Wissen ist Macht“ vermittelt die Ausstellung des Deutschen Spionagemuseums in Berlin Informationen aus der Welt der Agenten und Geheimniskrämer.

Historische Spionage
Historische Spionage

Der Wunsch vieler Machthaber, möglichst viel über die aktuellen Zustände im eigenen Herrschaftsgebiet und natürlich auch besonders über die in fremden Landen zu erfahren, ist kein Phänomen der Neuzeit. Bereits ägyptische Pharaonen und chinesische Feldherren trachteten danach, politische, wirtschaftliche und militärische Vorteile durch das Ausspionieren ihrer Nachbarn zu erlangen. Waren zunächst noch eifrige Untergebene und Agenten der Herrschenden die vornehmlichen Akteure der Spionagetätigkeiten, gesellten sich zu den menschlichen mit Beginn der Neuzeit auch immer mehr elektronische „Spione“. Sowohl die Kommunikations- als auch die Überwachungsmöglichkeiten stiegen mit Telefon, Foto- und Filmaufnahmen und besonders der elektronischen Datenverarbeitung mittels Computer stark an.

James-Bond-Sektion im Deutschen Spionagemuseum
James-Bond-Sektion im Deutschen Spionagemuseum

Das Deutsche Spionagemuseum hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur die Geschichte der Spionage umfassend zu dokumentieren und zu erzählen. Auch deren Auswirkungen auf die moderne Kultur – zuvorderst mit dem wohl berühmtesten fiktionalen Geheimagenten James Bond – werden thematisiert. Spätestens seit den Snowden-Enthüllungen und der damit angestoßenen Debatte um die Datensammelwut von Geheimdiensten und Konzernen rückt auch das Thema „Big Data“ in den Fokus der Ausstellungsmacher:innen. Der kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Spionage“ widmet sich das Haus außerdem in zahlreichen Publikumsveranstaltungen – vom Ex-Spion bis zum Verfassungsschützer reicht die Liste der Gäste auf dem Podium.

„Wir nehmen unseren Bildungsauftrag als Museum sehr ernst“ betont Robert Rückel, seit 2016 Direktor des Spionagemuseums. „Der Fall um den russischen Doppelagenten Skripal oder die aktuelle Debatte um Facebook rücken das Thema Spionage und den Umgang mit Daten ins Bewusstsein unserer Gäste. Hier setzen wir als Museum an: wir möchten aufklären, informieren – objektiv und sachkundig“ fasst Rückel das Konzept der Ausstellung zusammen.

Museums-Info


Logo des Deutschen Spionagemuseums

Deutsches Spionagemuseum Berlin
Leipziger Platz 9
10117 Berlin-Mitte

Tel.: +49 (0) 30 39 82 00 451
E-Mail: info(at)deutsches-spionagemuseum.de

Website

Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag:
10 - 20 Uhr

Am 24.12. geschlossen, alle anderen Tage geöffnet.


Module im Einsatz

Modul Ticketing

Modul Ticketing

Dieses Modul ermöglicht Ihnen Administration und Vertrieb von Tickets an der Museumskasse und im Internet. Von Print@Home bis zu Jahreskarten bietet das System ein breites Spektrum an Möglichkeiten.


Modul Merchandise

Modul Merchandise

Über dieses Modul mit einfacher Artikel- und Bestandsverwaltung können Sie zum Beispiel Postkarten, Kataloge oder wertvolle Kunsteditionen online, telefonisch und vor Ort verkaufen.


Onlineshop

Onlineshop

Über einen Onlineshop erreichen Sie Ihre Besucher weltweit und jederzeit. Durch das Onlineticket vermeiden Sie lange Schlangen an den Kassen oder verkaufen im Online-Museumsshop Kataloge auch nach den Öffnungszeiten.

Eingangsbereich im Deutschen Spionagemuseum
Eingangsbereich im Deutschen Spionagemuseum

Geschickt greift das Museum durch die Gestaltung der Ausstellung auch die Faszination des Spionage-Sujets auf. Touchscreens und Multimedia-Installationen präsentieren nicht nur Informationen zu den Exponaten: sie lassen die Gäste auch selbst Nachrichten dechiffrieren, Passwörter entschlüsseln oder Websites hacken. Und auf dem Laserparcours zeigt sich, wer in kniffliger Lage die Nerven behält und fehlerfrei um die Lichtbarrieren manövriert. Die Dauerausstellung wird kontinuierlich erweitert und ausgebaut, auch wiederkehrende Gäste können neue Exponate und Installationen entdecken.

Neue Technik steuerte auch Visitate bei Neueröffnung im Jahr 2016 bei. Das Team um Direktor Robert Rückel setzt seitdem auf das Besuchermanagement-System von Visitate mit den Modulen Ticketing und Merchandise sowie Kassensoftware vor Ort. Die Buchung von Tagesfenster- und Print@home-Tickets über den Online-Shop hilft bei der Steuerung des Besucherflusses und verkürzt die Wartezeiten. Denn das Interesse ist groß. Allein zur Langen Nacht der Museen in 2017 kamen 12.400 Besucher:innen und machten das Spionagemuseum damit zum meistbesuchten Museum an diesem Abend.

„Vor allem die nahtlose und schnelle Integration in unser bestehendes Setup hat uns überzeugt“ erläutert Robert Rückel. „Besonders froh sind wir über die Lösung im Eingangsbereich, die wir mit Visitate umgesetzt haben“.

Bilder mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Spionagemuseums

Logo des Schokoladenmuseums Köln

Im Schokoladenmuseum Köln gehen Besucher:innen auf eine Zeitreise durch die Jahrtausende, von der ersten Nutzung der xocóatl durch die Azteken bis zur industriellen Fertigung in der Neuzeit. Sowohl das umfangreiche Führungsangebot als auch Tickets zur Dauerausstellung verkauft das Team des Schokoladenmuseums seit dem Sommer 2017 über den Onlineshop von Visitate.

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