Amateur m. ‘Kunstliebhaber, Kunstfreund’. Übernahme (17. Jh.) von gleichbed. mfrz. frz. amateur (mfrz. auch ‘Liebender, Freund’), entlehnt aus lat. amator ‘Liebhaber, Verehrer, Freund’, zu lat. amare ‘lieben, Gefallen an etw. finden’, als zunächst fremdsprachlicher Ausdruck (Plur. Amateurs) mit dem geringschätzigen Nebensinn ‘Dilettant’. Das Wort gewinnt jedoch in der 2. Hälfte des 19. Jhs. an Verbreitung (Plur. Amateure) und bezeichnet einen Menschen, der sich intensiv, aber nicht beruflich einer Sache widmet.

Mag sein, dass diese Definition unter etymologischen Gesichtspunkten auf die Mitglieder der Brussels Light Opera Company (BLOC) zutrifft, die beiden Musicalproduktionen, die die Kompagnie jedes Jahr auf die Beine stellt, sind aber weit davon entfernt „amateurhaft“ zu sein – sie zeichnen sich im Gegenteil durch ein Maß an Hingabe, Ehrgeiz und Anspruch aus, das jedem „professionellen“ Ensemble zur Ehre gereichen würde.

An Bord der "H.M.S. Pinafore"
An Bord der "H.M.S. Pinafore"

Die Geschichte von BLOC beginnt vor über 40 Jahren in Brüssel, als sich 1975 die „Brussels Gilbert and Sullivan Society“ daran machte, die komischen Opern aus der Feder von Komponist Arthur Sullivan und Librettist William Schwenck Gilbert auf die Bühnen der belgischen Hauptstadt zu bringen. Obwohl die Künstler:innen ohne Gage auf und hinter der Bühne ihr Bestes gaben, zwangen steigende Produktionskosten das Team 1992 zu einem Relaunch unter dem Namen BLOC und einer damit einhergehenden Erweiterung des Repertoires. Zu den Piraten von Penzance und den Seefahrern der H.M.S. Pinafore gesellten sich illustre Musicalgrößen wie Sweeney Todd, Evita oder My Fair Lady.

Backstage bei "My Fair Lady"
Backstage bei "My Fair Lady"

Zwei Produktionen im Jahr mit bis zu fünf Aufführungen stemmt das Team konstant. In öffentlichen Castings hat jeder und jede die Möglichkeit, das Produktionsteam von seinen Fähigkeiten zu überzeugen. Denn auch wenn die Kompagnie aus Laiendarsteller:innen besteht: Singen und Tanzen sind natürlich dennoch Voraussetzung für einen Platz im Scheinwerferlicht. Aber auch wer keine Hauptrolle ergattert, hat die Möglichkeit Theaterluft zu schnuppern. Kostüme schneidern, Kulissen bauen, Plakate gestalten: viele Aufgaben warten hinter den Kulissen auf helfende Hände und kluge Köpfe. Außerhalb der Proben wird die Gemeinschaft ebenfalls gepflegt – bei gemeinsamen Barbecue-Veranstaltungen im Sommer oder einer großen Weihnachtsfeier.

Um die Buchung von sitzplatzgenauen Tickets zu erleichtern, entschied sich BLOC 2017 für den Einsatz des Online-Ticketings von Visitate mit dem Saalplan-Add-on. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Reservierungen noch von Hand auf einem ausgedruckten und wieder eingescannten Dokument verwaltet. Mit der neuen Online-Lösung können die Besucher:innen selbstständig ihren Lieblingsplatz aussuchen und direkt online bezahlen.

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Module im Einsatz

Modul Ticketing

Modul Ticketing

Dieses Modul ermöglicht Ihnen Administration und Vertrieb von Tickets an der Museumskasse und im Internet. Von Print@Home bis zu Jahreskarten bietet das System ein breites Spektrum an Möglichkeiten.


Add-on Saalplan

Add-on Saalplan

Ihre Besucher können mit dem modernen Saalplantool Sitzplätze von Zuhause aus reservieren und kaufen. Gestalten Sie einfach und schnell das digitale Abbild ihrer Veranstaltungsflächen.


Onlineshop

Onlineshop

Über einen Onlineshop erreichen Sie Ihre Besucher weltweit und jederzeit. Durch das Onlineticket vermeiden Sie lange Schlangen an den Kassen oder verkaufen im Online-Museumsshop Kataloge auch nach den Öffnungszeiten.

Bei der Aufführung von "Urinetown"
Bei der Aufführung von "Urinetown"

Alexander Just, Kassier der Brussels Light Opera Company (BLOC): „Für unsere Musicalgruppe war es von besonderer Wichtigkeit, dass die Kunden von der Sitzplatzreservierung bis zur Onlinebezahlungsfunktion durch das Ticketingsystem benutzerfreundlich durchgeführt werden. Gleichzeitig soll es auch für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter leicht möglich sein, die Sitzpläne jeder Musicalproduktion individuell an die unterschiedlichen Theater anzupassen. So konnten wir „H.M.S. Pinafore“ mit 330 Sitzplätzen, „Crazy For You“ in einem anderen Theater mit 660 Plätzen und zuletzt „Urinetown – The Musical“ mit 370 Sitzen durch Visitate umsetzen. „Oklahoma“ wird unser Herbstprojekt werden.“

Die Mehrsprachigkeit des Systems erlaubt es, Tickets in Deutsch und Englisch anzubieten – zusätzliche Sprachvarianten können jederzeit ergänzt werden. Visitate stellt hierfür Übersetzungsdateien bereit, die in Zusammenarbeit mit dem Kunden in die gewünschte Zielsprache überführt werden können. Sobald diese ins System übertragen wurden, stehen Sie allen Nutzer:innen zur Verfügung.

Bilder mit freundlicher Genehmigung der Brussels Light Opera Company

Logo des Schokoladenmuseums Köln

Im Schokoladenmuseum Köln gehen Besucher:innen auf eine Zeitreise durch die Jahrtausende, von der ersten Nutzung der xocóatl durch die Azteken bis zur industriellen Fertigung in der Neuzeit. Sowohl das umfangreiche Führungsangebot als auch Tickets zur Dauerausstellung verkauft das Team des Schokoladenmuseums seit dem Sommer 2017 über den Onlineshop von Visitate.

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