Der Kunstpalast

"Pina Bausch und das Tanztheater", "Franz Kafka. Der ganze Prozess", oder "Robert Doisneau. Fotografien" sind drei der Ausstellungen, die in den letzten Monaten im Martin-Gropius-Bau zu sehen waren. Diese und neun weitere - bis zu zwölf Ausstellungen im Jahr - zeigt das Haus, das seit 2001 von den Berliner Festspielen betrieben wird. Gerade zu Ende gegangen ist "Der Luthereffekt", eine der drei Nationalen Sonderausstellungen im Reformationsjahr, die das Deutsche Historische Museum als Gast in den Räumen veranstaltet hat

Außenansicht des Martin-Gropius-Bau
Außenansicht des Martin-Gropius-Bau

Eine halbe Million Besucher*innen kommen jedes Jahr in das von den Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden nahe des Potsdamer Platzes errichtete Gebäude. "Schinkelschule" nennt sich der Architekturstil, in dem die beiden konzipiert und gebaut haben: der kubische Grundriss und Anklänge an die Renaissance bei der Fassade und im Innenhof sind charakteristisch für Bauwerke dieser Richtung. Der Vergleich mit einem Palazzo ist nicht weit hergeholt, der Bau erinnert in der Tat an einen italienischen Palast, in dem die Kunst regiert.

Die Rotunde im zweiten Obergeschoss des Martin-Gropius-Bau
Die Rotunde im zweiten Obergeschoss des Martin-Gropius-Bau

Das Gebäude wurde als Kunstgewerbemuseum erbaut, 1881 eröffnet und erfüllte diesen Zweck bis zum Ende des Ersten Weltkriegs. Danach wanderte die kunstgewerbliche Sammlung ins Berliner Stadtschloss und machte Platz für das Museum für Vor- und Frühgeschichte und die Ostasiatische Kunstsammlung. Der Zweite Weltkrieg beschädigte das Haus stark, erst 1978 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen – auch veranlasst durch den Einsatz von Walter Gropius, Großneffe des Architekten und Gründer des „Bauhaus“. Zu Ehren seines Großonkels wurde das Gebäude umbenannt und ist seitdem als „Martin-Gropius-Bau“ Ausstellungsort für außergewöhnliche Ausstellungen: Kulturgeschichte, Archäologie, Zeitgenössische Kunst und Fotografie bilden die inhaltlichen Schwerpunkte.

Das Nordvestibül im Erdgeschoss des Martin-Gropius-Baus
Das Nordvestibül im Erdgeschoss des Martin-Gropius-Baus

Seit 2010 ist Visitate als Dienstleister für das Online-Ticketing der Ausstellungen mit dabei – über die Website des Martin-Gropius-Bau oder der Berliner Festspiele gelangen die Besucher*innen in den Ticketshop und können sich Zeitfenster-Tickets für ihren Wunschtermin buchen. Kontrolliert werden die Tickets vor Ort mit Handscannern, die mit dem Online-Shop kommunizieren und die Gültigkeit der Tickets überprüfen. Bei Sonderausstellungen – wie beim Kunstfestival "Immersion" im Sommer 2017 – stellt Visitate  auf Wunsch Kassen-Hardware bereit, die flexibel für einen bestimmten Zeitraum angemietet wird. "Wir sind mit den Leistungen von Visitate seit sieben Jahren sehr zufrieden," so das Team des Martin-Gropius-Bau.

Bilder mit freundlicher Genehmigung des Martin-Gropius-Baus; Einzelnachweise (alle: Jansch): Martin-Gropius-Bau, Lichthof (2009) / Außenansicht des Martin-Gropius-Bau (2012) / Martin-Gropius-Bau: Rotunde, Zweites Obergeschoss (2007) / Martin-Gropius-Bau: Nordvestibül, Erdgeschoss (2007)

Museums-Info


Logo des Martin-Gropius-Baus

Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin

Tel.: +49 30 254 86-0
E-Mail: post(at)gropiusbau.de

Website

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Montag:
10 - 19 Uhr

Dienstag: geschlossen

An den Feiertagen 25.12./26.12.2017 und 1.1.2018 geöffnet.
Am 24.12. und 31.12.2017 ist das Haus geschlossen.


Module im Einsatz

Modul Ticketing

Modul Ticketing

Dieses Modul ermöglicht Ihnen Administration und Vertrieb von Tickets an der Museumskasse und im Internet. Von Print@Home bis zu Jahreskarten bietet das System ein breites Spektrum an Möglichkeiten.


Onlineshop

Onlineshop

Über einen Onlineshop erreichen Sie Ihre Besucher weltweit und jederzeit. Durch das Onlineticket vermeiden Sie lange Schlangen an den Kassen oder verkaufen im Online-Museumsshop Kataloge auch nach den Öffnungszeiten.

Logo des Hessischen Landesmuseums

Seit über 100 Jahren vereint das Hessische Landesmuseum Zoologie, Geologie und Kunstgeschichte unter einem Dach. Seit 2014 setzt das Museum das Gesamtsystem von Visitate ein: "Inzwischen verwenden wir den internen Online-Shop, der die Buchungsabläufe enorm vereinfacht, für nahezu alle Veranstaltungen." sagt Astrid Körner aus dem Bereich Bildung und Vermittlung. Lesen Sie den ausführlichen Bericht.

 

 

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